Penetration Testing

Penetration Testing von der Nica Systems GmbH – für Unternehmen in Düsseldorf, im Rheinland und in ganz Nordrhein-Westfalen, auf Wunsch deutschlandweit.

Ein Penetrationstest ist eine autorisierte, simulierte Cyberattacke auf Ihre IT-Infrastruktur, Webanwendungen oder Netzwerke. Das Ziel: Sicherheitslücken und Angriffspfade identifizieren, bevor echte Angreifer dies tun. Unsere ethischen Hacker nutzen dieselben Methoden und Werkzeuge wie reale Angreifer – jedoch mit Ihrer ausdrücklichen Genehmigung und in einem klar definierten Rahmen.

Ausgangslage

Der durchschnittliche Ransomware-Schaden liegt bei 4–6 Mio. €. Sie erfahren von Ihren Lücken meist erst, wenn es zu spät ist.

Leistungsumfang

Web Application Pentest

Manuelle Analyse: SQL-Injection, XSS, Authentifizierungsfehler, API-Sicherheit und Logikfehler.

Netzwerk-Pentest

Angriffssimulation auf Netzwerkinfrastruktur, Perimeter, Dienste und Segmentierung – von innen und außen.

Active Directory

Kerberoasting, Pass-the-Hash, ACL-Missbrauch, Privilege Escalation und Domain Takeover im AD-Umfeld.

Red Teaming

Mehrwöchige realistische Angriffskampagne: Phishing, Initial Access, Lateral Movement und Datenexfiltration.

Social Engineering

Phishing-Simulationen, Pretexting und Vishing – Testen der menschlichen Sicherheitsbarriere.

Cloud Pentest

Fehlkonfigurationen, zu weit gefasste IAM-Rollen, öffentliche Storage-Buckets und unsichere API-Endpunkte.

Wann ein Penetrationstest der richtige Schritt ist

Vor dem Go-Live

Eine neue Webanwendung, API oder Infrastruktur soll live gehen – vorher prüfen wir sie realistisch auf Angreifbarkeit.

Compliance-Nachweis

ISO 27001, NIS2 oder PCI-DSS verlangen einen Penetrationstest – wir liefern einen prüffähigen Bericht.

Nach einem Vorfall

Nach einem Sicherheitsvorfall wollen Sie sicher sein, dass keine weiteren Einfallstore offen sind.

Die Angriffswege, die wir bei Ihnen finden werden

Das sind keine theoretischen Szenarien – es sind die Muster, über die unsere Tester in der Praxis regelmäßig zum Domain-Admin kommen.

Ein schwaches Passwort öffnet die ganze Domain

Ein einziges Servicekonto mit schwachem Passwort und einem SPN genügt: Kerberoasting, offline geknackt, dann Rechteausweitung. Aus einem vergessenen Konto von 2019 wird in Stunden die Kontrolle über das Active Directory. Wir gehen diesen Weg vollständig – bis zum Nachweis – und zeigen Ihnen exakt die Kette, die ihn ermöglicht hat, samt Härtung an jedem Glied.

Einzeln harmlose Lücken, verkettet fatal

Ein Scanner meldet drei „mittlere" Befunde und niemand handelt. Ein Angreifer verkettet sie: Informationsleck plus schwache Session-Verwaltung plus ein Upload-Feld ergeben eine vollständige Übernahme. Genau diese Verkettung sieht kein automatisiertes Tool. Unsere Tester arbeiten manuell und kreativ – wir suchen den Angriffspfad, nicht die Einzelmeldung.

Die Angriffsfläche ist größer als gedacht

Vergessene Subdomains, ein Alt-VPN ohne MFA, eine Testinstanz mit Produktivdaten, das Verwaltungsinterface eines Druckers im Internet. Was in keinem Inventar steht, ist trotzdem erreichbar – und ungepatcht. Unsere Reconnaissance erfasst Ihre reale externe Angriffsfläche per OSINT und aktiver Enumeration – nicht die, die im Diagramm steht.

Flaches Netz nach dem ersten Schritt

Der Perimeter ist gut gesichert, aber innen steht alles offen. Ein einziger kompromittierter Arbeitsplatz – per Phishing – reicht, um sich seitwärts bis zu Backup und Domain Controller zu bewegen. Genau so läuft jeder Ransomware-Vorfall ab. Wir testen ausdrücklich die Post-Exploitation-Phase: Lateral Movement, Rechteausweitung, Zugriff auf Ihre Kronjuwelen – und bewerten Ihre Segmentierung an der Realität.

Ablauf

Scoping & Freigabe

Definition von Testumfang, Zielen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Schriftliche Genehmigung vor Testbeginn.

Reconnaissance

Passive und aktive Informationssammlung: OSINT, DNS-Enumeration, Port-Scanning, Service-Fingerprinting.

Exploitation

Gezielte Ausnutzung gefundener Schwachstellen zur Erlangung von initialem Zugriff auf Zielsysteme.

Post-Exploitation

Ausbreitung im Netzwerk, Privilege Escalation, Lateral Movement und Demonstration der Auswirkungen.

Reporting

Detaillierter Bericht mit CVSS-Bewertungen, Angriffspfaden, Screenshots und konkreten Behebungsempfehlungen.

Debriefing & Retest

Präsentation der Ergebnisse, Q&A mit Ihrem Team und optionaler Retest nach Schwachstellenbehebung.

Das erhalten Sie

Penetrationstest vs. Vulnerability Scan

Ein billiger „Pentest" ist oft nur ein Scan. Ein echter Penetrationstest denkt wie ein Angreifer und verkettet mehrere Schwachstellen zu realen Angriffswegen.

Kennzahl

CVSS – bewertete Befunde mit konkreten Behebungsempfehlungen

Häufige Fragen

Was kostet ein Penetrationstest?

Die Kosten variieren je nach Umfang: Ein Web-App-Pentest beginnt ab ca. 3.000 €, ein umfassender Infrastruktur-Pentest liegt je nach Größe zwischen 8.000 und 25.000 €. Wir erstellen immer ein individuelles Angebot nach einem kostenlosen Erstgespräch.

Was unterscheidet einen Pentest von einem Vulnerability Scan?

Ein Scanner findet automatisiert bekannte Schwachstellen. Ein Penetrationstest geht weiter: Unsere Experten analysieren manuell, ob und wie Schwachstellen wirklich ausgenutzt werden können, verketten sie zu realen Angriffspfaden und simulieren den gesamten Angriffszyklus – von Reconnaissance bis Post-Exploitation.

Wie lange dauert ein Penetrationstest?

Ein gezielter Webanwendungs-Pentest dauert typischerweise 2–5 Tage, Netzwerk-Pentests oft 5–10 Tage, Red-Team-Engagements mehrere Wochen. Dazu kommt die Auswertungsphase mit Berichterstellung.

Ist ein Pentest für den laufenden Betrieb gefährlich?

Nein – wenn er professionell durchgeführt wird. Vor Testbeginn definieren wir Scope, Testzeiten und Ausschlüsse. Produktivsysteme werden in der Regel außerhalb der Geschäftszeiten getestet. Kritische Funde kommunizieren wir sofort.

Was bedeutet VAPT?

VAPT steht für Vulnerability Assessment and Penetration Testing – im englischen Sprachraum die übliche Bezeichnung für die Kombination beider Verfahren. Die Schwachstellenanalyse findet Bekanntes in der Breite, der Penetrationstest prüft, was davon sich tatsächlich ausnutzen lässt. Wir liefern beides, in dieser Reihenfolge: erst der Überblick, dann der Beweis.

Setzen Sie automatisierte Pentest-Werkzeuge oder KI ein?

Werkzeuge ja, als Ersatz für den Kopf nein. Scanner, Frameworks wie Metasploit und KI-gestützte Auswertung nehmen uns die Fleißarbeit ab – das Verketten einzelner Funde zu einem echten Angriffspfad, das Verstehen einer Geschäftslogik und die Einschätzung, was ein Befund für Ihr Unternehmen bedeutet, bleiben manuelle Arbeit. Ein rein automatisierter Test ist eine Schwachstellenanalyse, kein Penetrationstest.

Testen Sie Webanwendungen nach OWASP Top 10?

Ja, die OWASP Top 10 sind der Ausgangspunkt für jeden Test einer Web-Anwendung oder API – aber nicht das Ende. Sie beschreiben die häufigsten Schwachstellenklassen; die teuren Funde liegen erfahrungsgemäß in der Geschäftslogik, die keine Liste vorwegnehmen kann: Preise, die sich manipulieren lassen, Freigaben, die sich überspringen lassen, fremde Datensätze, die über eine hochgezählte ID erreichbar sind.

Quellen und weiterführende Informationen

Zuletzt aktualisiert am · Inhaltlich verantwortlich: Christian Renkes, Geschäftsführer der Nica Systems GmbH.

Kontakt

Nica Systems GmbH, Reisholzer Bahnstraße 41, 40599 Düsseldorf
Telefon: 0211 17520840
E-Mail: Kontaktformular
Erreichbarkeit: Mo–Fr 09:00–17:00 Uhr, Incident Response rund um die Uhr

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