Active-Directory-Penetrationstest

Das Active Directory ist in den meisten Unternehmen der Generalschlüssel: Wer es kontrolliert, kontrolliert jeden angemeldeten Rechner und jeden Dateizugriff. Genau deshalb ist es das Ziel fast jedes Ransomware-Angriffs. Der Test beantwortet eine einzige, sehr konkrete Frage: Wie kommt jemand von einem gewöhnlichen Benutzerkonto zum Domänen-Administrator – und wie viele Schritte braucht er dafür?

Was wir prüfen

Was wir dabei typischerweise finden

Der Pfad in drei Schritten

Standardbenutzer, ein angreifbares Dienstkonto, ein Server mit zwischengespeicherten Administratorzugangsdaten – und die Domäne gehört dem Angreifer. Ein Muster, das wir in fast jedem gewachsenen Netz finden.

Passwörter in Gruppenrichtlinien

Zugangsdaten in Skripten und Richtlinien, die jeder angemeldete Benutzer lesen kann. Oft aus einer Migration, die vor Jahren abgeschlossen wurde.

Administratoren ohne getrennte Konten

Wer mit dem Administratorkonto E-Mails liest, hinterlässt dessen Zugangsdaten auf einem Rechner, der auch Anhänge öffnet.

Was Sie dafür bereitstellen

Häufige Fragen

Warum ein eigener Test nur für das Active Directory?

Weil hier der Hebel am größten ist. Ein einzelner Angriffspfad zum Domänen-Administrator entwertet fast jede andere Schutzmaßnahme – und umgekehrt bringt seine Beseitigung mehr als zehn behobene Einzelbefunde in Anwendungen.

Wir setzen bereits auf Entra ID – ist das AD dann noch relevant?

In der Regel ja. Die meisten Unternehmen betreiben eine Mischform mit synchronisierten Identitäten. Genau diese Verbindung ist interessant: Wer die lokale Domäne kontrolliert, kann sich unter Umständen auch in der Cloud-Umgebung ausbreiten. Wir prüfen deshalb beide Seiten und den Übergang dazwischen.

Ist der Test riskant für den laufenden Betrieb?

Die Analyse der Angriffspfade erfolgt weitgehend lesend und stört den Betrieb nicht. Schritte, die Konten sperren oder Dienste beeinflussen könnten, kündigen wir an und führen sie nur nach ausdrücklicher Freigabe durch.

Was bekommen wir als Ergebnis?

Neben dem Bericht eine Darstellung der gefundenen Angriffspfade und eine nach Wirkung sortierte Liste von Härtungsschritten. Erfahrungsgemäß schließen die ersten drei Maßnahmen den größten Teil der Pfade – das ist die Reihenfolge, die im Bericht steht.

Quellen und weiterführende Informationen

Zuletzt aktualisiert am · Inhaltlich verantwortlich: Christian Renkes, Geschäftsführer der Nica Systems GmbH.

Kontakt

Nica Systems GmbH, Reisholzer Bahnstraße 41, 40599 Düsseldorf
Telefon: 0211 17520840
E-Mail: Kontaktformular
Erreichbarkeit: Mo–Fr 09:00–17:00 Uhr, Incident Response rund um die Uhr

Bitte aktivieren Sie JavaScript für die vollständige, interaktive Website.