Active-Directory-Penetrationstest
Das Active Directory ist in den meisten Unternehmen der Generalschlüssel: Wer es kontrolliert, kontrolliert jeden angemeldeten Rechner und jeden Dateizugriff. Genau deshalb ist es das Ziel fast jedes Ransomware-Angriffs. Der Test beantwortet eine einzige, sehr konkrete Frage: Wie kommt jemand von einem gewöhnlichen Benutzerkonto zum Domänen-Administrator – und wie viele Schritte braucht er dafür?
- Angriffspfade vom Standardkonto zu hochprivilegierten Gruppen, vollständig kartiert
- Kerberos-Schwächen: angreifbare Dienstkonten, Delegierungen, veraltete Verschlüsselung
- Passwortrichtlinien in der Praxis – nicht in der Vorgabe
- Zugangsdaten, die auf Arbeitsplatzrechnern und in Freigaben liegen bleiben
- Gruppenrichtlinien und ihre unbeabsichtigten Nebenwirkungen
- Alte Konten, Vertrauensstellungen und Reste früherer Migrationen
- Absicherung der Domänencontroller und der Verwaltungswege dorthin
Was wir prüfen
- Angriffspfade vom Standardkonto zu hochprivilegierten Gruppen, vollständig kartiert
- Kerberos-Schwächen: angreifbare Dienstkonten, Delegierungen, veraltete Verschlüsselung
- Passwortrichtlinien in der Praxis – nicht in der Vorgabe
- Zugangsdaten, die auf Arbeitsplatzrechnern und in Freigaben liegen bleiben
- Gruppenrichtlinien und ihre unbeabsichtigten Nebenwirkungen
- Alte Konten, Vertrauensstellungen und Reste früherer Migrationen
- Absicherung der Domänencontroller und der Verwaltungswege dorthin
Was wir dabei typischerweise finden
Der Pfad in drei Schritten
Standardbenutzer, ein angreifbares Dienstkonto, ein Server mit zwischengespeicherten Administratorzugangsdaten – und die Domäne gehört dem Angreifer. Ein Muster, das wir in fast jedem gewachsenen Netz finden.
Passwörter in Gruppenrichtlinien
Zugangsdaten in Skripten und Richtlinien, die jeder angemeldete Benutzer lesen kann. Oft aus einer Migration, die vor Jahren abgeschlossen wurde.
Administratoren ohne getrennte Konten
Wer mit dem Administratorkonto E-Mails liest, hinterlässt dessen Zugangsdaten auf einem Rechner, der auch Anhänge öffnet.
Was Sie dafür bereitstellen
- Ein gewöhnliches Benutzerkonto ohne Sonderrechte als Ausgangspunkt
- Einen Netzanschluss, von dem aus dieses Konto arbeiten würde
- Die Bereitschaft, den Befund gemeinsam durchzugehen – Härtung im AD betrifft Betriebsabläufe
- Einen aktuellen, geprüften Sicherungsstand der Domänencontroller
Häufige Fragen
Warum ein eigener Test nur für das Active Directory?
Weil hier der Hebel am größten ist. Ein einzelner Angriffspfad zum Domänen-Administrator entwertet fast jede andere Schutzmaßnahme – und umgekehrt bringt seine Beseitigung mehr als zehn behobene Einzelbefunde in Anwendungen.
Wir setzen bereits auf Entra ID – ist das AD dann noch relevant?
In der Regel ja. Die meisten Unternehmen betreiben eine Mischform mit synchronisierten Identitäten. Genau diese Verbindung ist interessant: Wer die lokale Domäne kontrolliert, kann sich unter Umständen auch in der Cloud-Umgebung ausbreiten. Wir prüfen deshalb beide Seiten und den Übergang dazwischen.
Ist der Test riskant für den laufenden Betrieb?
Die Analyse der Angriffspfade erfolgt weitgehend lesend und stört den Betrieb nicht. Schritte, die Konten sperren oder Dienste beeinflussen könnten, kündigen wir an und führen sie nur nach ausdrücklicher Freigabe durch.
Was bekommen wir als Ergebnis?
Neben dem Bericht eine Darstellung der gefundenen Angriffspfade und eine nach Wirkung sortierte Liste von Härtungsschritten. Erfahrungsgemäß schließen die ersten drei Maßnahmen den größten Teil der Pfade – das ist die Reihenfolge, die im Bericht steht.
Quellen und weiterführende Informationen
- BSI: Durchführungskonzept für Penetrationstests (Studie)
- OWASP Top 10 – die häufigsten Web-Schwachstellen
- FIRST: Common Vulnerability Scoring System (CVSS)
Zuletzt aktualisiert am · Inhaltlich verantwortlich: Christian Renkes, Geschäftsführer der Nica Systems GmbH.
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