Penetrationstest für mobile Anwendungen

Eine mobile App läuft auf einem Gerät, das Ihnen nicht gehört. Alles, was in ihr steckt – Schlüssel, Adressen, Logik – kann jemand auslesen, der das Gerät kontrolliert. Der Test prüft deshalb zwei Ebenen: was die App auf dem Gerät preisgibt, und ob das Backend sich darauf verlässt, dass die Anfragen von einer unveränderten App kommen.

Was wir prüfen

Was wir dabei typischerweise finden

Prüfungen nur in der App

Die Anwendung verhindert eine Eingabe, das Backend akzeptiert sie trotzdem. Wer die App umgeht und direkt mit der Schnittstelle spricht, umgeht damit die gesamte Kontrolle.

Schlüssel im Programmcode

API-Schlüssel oder Zugangsdaten, die sich aus dem Installationspaket auslesen lassen. Sie gelten oft für alle Nutzer gleichzeitig.

Daten im Klartext auf dem Gerät

Zugangsdaten, Belege oder Kundendaten in einer lokalen Datenbank ohne Verschlüsselung – auslesbar, sobald das Gerät verloren geht oder kompromittiert ist.

Was Sie dafür bereitstellen

Häufige Fragen

Prüfen Sie auch das Backend?

Ja, und das ist meist der wichtigere Teil. Die schwerwiegenden Funde liegen fast immer in der Schnittstelle, nicht in der App: fehlende Berechtigungsprüfungen, zu weit gefasste Antworten, Vertrauen in Werte, die der Client mitschickt.

Brauchen wir für iOS und Android zwei Tests?

Die Backend-Prüfung fällt nur einmal an. Die gerätenahen Prüfungen unterscheiden sich, sind aber im zweiten Durchgang deutlich schneller, weil die Anwendungslogik bereits bekannt ist. Zwei Plattformen kosten daher spürbar weniger als das Doppelte.

Nach welchem Maßstab prüfen Sie?

Wir orientieren uns am Mobile Application Security Verification Standard (MASVS) der OWASP und ergänzen ihn um die Prüfung der Geschäftslogik – die deckt kein Standard vollständig ab.

Was ist mit Apps, die wir nur einkaufen?

Auch die lassen sich prüfen, und das Ergebnis ist gegenüber dem Hersteller verwendbar. Rechtlich ist vorab zu klären, ob die Lizenzbedingungen eine Analyse zulassen – das prüfen wir im Scoping mit.

Quellen und weiterführende Informationen

Zuletzt aktualisiert am · Inhaltlich verantwortlich: Christian Renkes, Geschäftsführer der Nica Systems GmbH.

Kontakt

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Telefon: 0211 17520840
E-Mail: Kontaktformular
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