Penetrationstest für Netzwerk und Infrastruktur
Der Netzwerktest beantwortet zwei Fragen. Von außen: Was ist erreichbar, das es nicht sein sollte? Von innen: Wie weit kommt jemand, der bereits im Netz ist – etwa über eine geöffnete Anlage, ein infiziertes Notebook oder einen Besucheranschluss? Die zweite Frage ist die unbequemere, weil in den meisten Netzen der Weg vom ersten Rechner zum Domänen-Administrator kürzer ist als erwartet.
- Externe Angriffsfläche: erreichbare Dienste, Fernzugänge, vergessene Systeme
- Segmentierung: Kommen Sie vom Gäste-WLAN, vom Büronetz oder vom Besprechungsraum ins Serversegment?
- Dienste und ihre Konfiguration: Freigaben, Datenbanken, Verwaltungsschnittstellen
- Standardpasswörter und wiederverwendete Zugangsdaten über Systemgrenzen hinweg
- Rechteausweitung auf Servern und Arbeitsplatzrechnern
- Protokolle im Netz, die Anmeldedaten preisgeben oder sich umleiten lassen
Was wir prüfen
- Externe Angriffsfläche: erreichbare Dienste, Fernzugänge, vergessene Systeme
- Segmentierung: Kommen Sie vom Gäste-WLAN, vom Büronetz oder vom Besprechungsraum ins Serversegment?
- Dienste und ihre Konfiguration: Freigaben, Datenbanken, Verwaltungsschnittstellen
- Standardpasswörter und wiederverwendete Zugangsdaten über Systemgrenzen hinweg
- Rechteausweitung auf Servern und Arbeitsplatzrechnern
- Protokolle im Netz, die Anmeldedaten preisgeben oder sich umleiten lassen
Was wir dabei typischerweise finden
Flaches Netz hinter der Firewall
Nach außen sauber abgeschottet, nach innen alles miteinander verbunden. Ein einziges kompromittiertes Notebook erreicht dann jeden Server.
Verwaltungsschnittstellen im Nutzernetz
Weboberflächen von Druckern, Speichersystemen, Kameras und Klimatechnik – oft mit unverändertem Standardpasswort.
Dienstkonten mit zu vielen Rechten
Ein Konto, das vor Jahren für eine Anwendung angelegt wurde, hat Administratorrechte auf allen Servern. Sein Passwort steht in einer Konfigurationsdatei.
Was Sie dafür bereitstellen
- Für den internen Test: einen Netzanschluss vor Ort oder einen Fernzugang
- Eine Liste der IP-Bereiche, die zum Prüfumfang gehören – und derer, die ausdrücklich nicht dazugehören
- Abstimmung mit dem Betrieb, damit der Prüfverkehr nicht als Angriff abgeschaltet wird
- Ein Zeitfenster für Prüfungen, die die Verfügbarkeit berühren könnten
Häufige Fragen
Extern oder intern – was ist wichtiger?
Beides beantwortet eine andere Frage. Der externe Test zeigt, was ein Angreifer ohne jeden Zugang erreichen kann; er ist schnell und vergleichsweise günstig. Der interne Test zeigt, was passiert, nachdem der erste Rechner gefallen ist – und dieser Fall tritt statistisch früher oder später ein. Wer nur eines beauftragen kann, beginnt mit dem externen und plant den internen im Folgejahr.
Kann der Test etwas kaputt machen?
Wir arbeiten so, dass die Verfügbarkeit gewahrt bleibt: keine Überlastungsprüfungen, keine zerstörerischen Eingriffe, und alles, was ein Risiko birgt, wird vorher angekündigt und nur nach Freigabe durchgeführt. Bei empfindlichen Systemen prüfen wir passiv oder im abgestimmten Wartungsfenster.
Wie viele Systeme sollten in den Prüfumfang?
Lieber ein realistischer Ausschnitt gründlich als alles oberflächlich. Sinnvoll ist eine repräsentative Auswahl über die Segmente hinweg plus alles, was von außen erreichbar ist. Den Zuschnitt legen wir im Scoping gemeinsam fest.
Was ist mit unseren Zweigstellen?
Wenn sie über dieselbe Domäne oder dieselbe Netzstruktur angebunden sind, gehören sie in die Betrachtung – nicht unbedingt in die vollständige Prüfung. Häufig genügt es, eine Zweigstelle stellvertretend zu prüfen und die Übergänge der übrigen zu betrachten.
Quellen und weiterführende Informationen
- BSI: Durchführungskonzept für Penetrationstests (Studie)
- OWASP Top 10 – die häufigsten Web-Schwachstellen
- FIRST: Common Vulnerability Scoring System (CVSS)
Zuletzt aktualisiert am · Inhaltlich verantwortlich: Christian Renkes, Geschäftsführer der Nica Systems GmbH.
Kontakt
Nica Systems GmbH, Reisholzer Bahnstraße 41, 40599 Düsseldorf
Telefon: 0211 17520840
E-Mail: Kontaktformular
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